WordPress Plugin installieren – Schritt für Schritt für Anfänger

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du ein WordPress Plugin installieren kannst. Die drei mir bekannten Möglichkeiten möchte ich dir in diesem Beitrag mit einigen Screenshots zum besseren Nachvollziehen zeigen.

Wichtig: Du kannst nur ein WordPress Plugin installieren, wenn du die selbstgehostete Variante von WordPress nutzt. Wenn du deinen Blog bei wordpress.com hast, dann kannst du leider kein WordPress Plugin installieren (WordPress.org vs WordPress.com)

Anleitung WordPress Plugin installieren

In diesem Abschnitt zeige ich dir, wie du Schritt für Schritt ein WordPress Plugin installieren kannst.

1. WordPress Plugin direkt über das Backend installieren

Die einfachste Möglichkeit ein WordPress Plugin zu installieren ist folgende: Logge dich bei deiner Website ein. Dann landest du automatisch im WordPress Backend. Dort hältst du die Maus auf den Menüpunkt >Plugin< auf der linken Seite und klickst dann auf >installieren<. 

Daraufhin landest du im folgenden Fenster:

wordpress-plugin-installieren-backend
WordPress Plugin installieren (Screenshot: wordpress.org)

Nun kannst du nach bestimmten WordPress Plugins suchen (rechts oben im Suchschlitz) oder dir empfohlene/populäre Plugins anzeigen lassen. Letzteres ist eine ganz gute Möglichkeit, um dir einmal einen Überblick über die Vielfalt an Plugins zu holen.

Lesetipp: Top 10 kostenlose WordPress Plugins

Neben der Suche nach konkreten Plugins, kannst du auch Stichworte eingeben. Nehmen wir mal an, dass du nach einem „Newsletter Plugin“ für deiner Leser suchst. Dann kannst du einfach >Newsletter< eingeben. Im Anschluss erhältst du einige Plugin-Vorschläge seitens der WordPress Directory.

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(Screenshot: wordpress.org)

Hast du dich für ein Plugin entschieden? Super, dann musst du nur noch auf >Jetzt installieren< klicken. Sobald die Installation abgeschlossen ist, wechselt der Button die Farbe und du kannst auf >Aktivieren< klicken. Im Anschluss musst du für dein neues Plugin meist noch ein paar Einstellungen vornehmen. Wie du zu den Einstellungen für dein Plugin kommst, zeige ich dir am Ende des Posts.

Wenn du über das Backend nach Plugins suchst, musst du jedoch wissen, dass hier nicht alle generell verfügbaren WordPress Plugins gelistet werden. Besonders viele Premium WordPress Plugins werden auf externen Websites beworben. Diese Premium Plugins werden dann i.d.R. über die folgende Variante installiert.

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2. WordPress Plugin über das Backend hochladen

Du kannst Plugins auch über das Backend in Form einer Zip-Datei hochladen. Das ist immer dann interessant, wenn du ein Plugin installieren möchtest, welches nicht im WordPress-Verzeichnis auffindbar ist oder welches du auf einer anderen Internetseite entdeckt hast. Also z.B. bei Premium-Plugins von vielen externen Anbietern wie codecanyon.

Dazu lädst dir einfach das Plugin bei deinem Anbieter herunter. Danach loggst du dich im WordPress Backend ein, hältst die Maus ohne zu klicken auf >Plugins< und klickst dann auf >installieren<.

Im darauf folgenden Fenster dann einfach auf >Plugin hochladen< klicken.

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(Screenshot: wordpress.org)

Im nächsten Fenster kann du dann die Zip-Datei des Plugins auswählen und installieren.

wordpress-plugin-hochladen
(Screenshot: wordpress.org)

Nachdem das Plugin installiert wurde, musst du es nur noch aktivieren. Erst dann wird es auf deiner Website wirksam und du kannst – je nach Plugin – verschiedene Einstellungen vornehmen. Das war’s.

3. WordPress Plugin installieren über FTP

Diese Möglichkeit ist nicht ganz so einfach wie die anderen beiden. Mir fällt aktuell auch kein wirklicher Grund ein, warum du diese Methode verwenden solltest, um ein WordPress Plugin zu installieren. Aber für die Vollständigkeit:

Nach dem Download des Plugins musst du zunächst die Zip-Datei entpacken. Den Ordner mit den Plugin-Dateien lädst im Anschluss via FTP auf deine Website. Dafür kannst du einen FTP-Klienten wie Filezilla oder – wenn es dein Hoster ermöglicht – Web FTP nutzen.

Außerdem brauchst du deinen FTP-Nutzernamen und FTP-Passwort.

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(Screenshot: Filezilla FTP Client)

Sobald der Upload abgeschlossen ist, kannst du im Backend unter >Plugins< überprüfen, ob alles geklappt hat. Wie bei den anderen Möglichkeiten der Plugin-Installation musst du das Plugin noch >aktivieren<.

So kommst du zu den Einstellungen für dein WordPress Plugin

Nun hast du dein Plugin über eine der drei Möglichkeiten installiert und aktiviert. Sehr gut. In der Regel musst du für fast jedes Plugin noch ein paar Einstellungen vornehmen, damit es so funktioniert, wie du möchtest. Welche Einstellungen empfehlenswert sind, das variiert natürlich von Plugin zu Plugin.

Den Link zu den einzelnen Plugin-Einstellungen findest du auf jeden Fall unter >Plugins<. Dort schaust du einfach bei der Liste deiner >installierten Plugins< nach dem jeweiligen Plugin und klickst – wenn möglich – auf Einstellungen.

Manche Plugins fügen auch weitere Menüpunkte in der linken oder oberen Menüleiste hinzu. Das ist auch der Grund, warum das WordPress Backend bei jedem Blogger etwas anders aussieht. Je nachdem, welche WordPress Plugins er/sie installiert hat.

wordpress-plugin-installieren-plugin-einstellungen
(Screenshot: wordpress.org)

Tipp: WordPress Plugins können jederzeit über den Plugin-Menüpunkt aktiviert, deaktiviert und natürlich auch wieder gelöscht werden.

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